natürliche Kältemittel

Wir bieten bedarfsgerechte kältetechnische Lösungen mit natürlichen Kältemitteln, wirtschaftlich und zukunftsorientiert.

Das zu verwendende Kältemittel spielt dabei eine grundlegende Rolle. Sog. natürliche Kältemittel sind nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch nachhaltig. Ammoniak und Kohlenstoffdioxid als Kältemittel ragen dabei mit ihren hervorragenden thermodynamischen Eigenschaften heraus und bieten die Basis für beste Analageneffizienz…



Ammoniak (NH3 oder R717)

Ammoniak kommt in den Stoffkreisläufen der Natur vor. Die Stoffeigenschaften als Kältemittel, auch bezeichnet als NH3 oder R717, sind vortrefflich: ODP = 0, GWP = 0, hohe spezifische Kälteleistung, günstige TEWI-Bilanz.

Seit über 100 Jahren wird es erfolgreich in Industriekälteanlagen eingesetzt. Nichtsdestotrotz geht es dabei um einen Gefahrstoff, der beherrschbar sein muss. Neben den sicherheitstechnischen Standards im Umgang mit dem Kältemittel bedarf es einer fachkompetenten Planung und Errichtung einer Anlage. Aber wie gefährlich ist Ammoniak wirklich?

  • Ammoniak ist toxisch (CAS-Nummer 7664-41-7). 
Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) liegt bei 20 ppm, wobei bereits geringste Konzentrationen aufgrund des stehenden Geruchs riechbar sind. Ab einer Konzentration von 500 ppm treten Reizungen von Augen, Nase und Kehle auf, die bei einer Einwirkzeit unter 1 Stunde jedoch noch keine schädlichen Auswirkungen haben. Gesundheitlich gefährdend wird es erst ab etwa 1.000 ppm und damit deutlich über der Erträglichkeitsgrenze. 
Ammoniak gilt als schwer entzündlich (Sicherheitsgruppe B2L).
 Unter bestimmten Voraussetzungen kann Ammoniak zum Brennen gebracht werden. Die Zündgrenze liegt zwischen 15 % und 34 % Ammoniak-Konzentration in der Luft und die Zündtemperatur bei 630 °C. Nur durch eine Stützflamme lässt sich die Verbrennung aufrecht halten.
 Ammoniak ist ein wassergefährdender Stoff (WGK II).
 Bereits kleine Konzentrationen wirken toxisch auf die in einem betroffenen Gewässer vorhandenen Organismen. Ammoniak unterliegt dem Wasser- und Abfallrecht (WHG/VaWS). 
Demzufolge sind Ammoniakanlagen nach den gültigen Verordnungen und Richtlinien als technisch dicht auszuführen und zu betreiben.


Die Vorteile von Ammoniak als Kältemittel überzeugen.


Durch technische Maßnahmen kann der Brandfall praktisch ausgeschlossen werden. Aufgrund der hohen Eigenwarnwirkung von Ammoniak sind bereits kleinste Leckagen erkennbar. Daneben ermöglicht die hohe spezifische Verdampfungsenergie und die in Kälteanlagen auftretenden Drücke eine vorteilhaft kleine Dimensionierung der Verdichter und Wärmeüberträger, sowie eine geringe Kältemittelfüllmenge.


Unter Berücksichtigung der für NH3- und CO2-Kälteanlagen geltenden, hohen Sicherheitsanforderungen ist höchste Effizienz und Betriebssicherheit bei gefahrlosem Betrieb gegeben.

Neben den hervorragenden thermodynamischen Eigenschaften besitzen Ammoniak und Kohlenstoffdioxid ein klimafreundliches Verhalten und schafft so auch zukünftig beste Voraussetzungen, sich für dessen Verwendung zu entscheiden.“ in gleichem Schriftformat wie oben „Wir bieten bedarfsgerechte kältetechnische Lösungen mit natürlichen Kältemitteln, wirtschaftlich und zukunftsorientiert. Das zu verwendende Kältemittel spielt dabei eine grundlegende Rolle. Sog. natürliche Kältemittel sind nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch nachhaltig. Ammoniak und Kohlenstoffdioxid als Kältemittel ragen dabei mit ihren hervorragenden thermodynamischen Eigenschaften heraus und bieten die Basis für beste Analageneffizienz.

Das könnte Sie auch interessieren:
die F-Gase-Verordnung